Reizdarmsyndrom
Ein RDS ist eine Störung der Darmfunktion. Unter dem Reizdarmsyndrom leiden in Westeuropa ca. 10 bis 20% der Bevölkerung, Frauen etwa doppelt so oft wie Männer.
Das RDS beeinflusst die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend. Die Symptome bei RDS Patienten können variieren. Charakteristisch sind jedoch heftige Bauchschmerzen in Verbindung mit Stuhlunregelmäßigkeiten. Man unterscheidet heute zwei Subtypen von RDS, den Durchfalltyp (Diarrhötyp) und den Verstopfungstyp (Obstipationstyp). Es gibt auch Patienten, bei denen Durchfall und Verstopfung im Wechsel auftreten.
Um eine wirkungsvolle Behandlung zu erzielen, müssen alle organischen Erkrankungen ausgeschlossen werden, da das RDS viele Krankheiten nachahmen kann. Das Ziel einer Behandlung von RDS sollte sein, langfristig die Beseitigung der Beschwerden und die damit verbundene Besserung der Lebensqualität zu erreichen. Nach heutigem Erkenntnisstand basiert die Therapie auf vier Bereichen: Ernährung, Medikamente, Psychotherapie und Bewegung.
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